Sunday 5. September 2010

Inhalt:

Fünf Forderungen zur Sicherung der Zukunft der Familien

 

Der KFÖ legt ein Forderungsprogramm vor - Im Zentrum steht die Forderung nach einer jährlichen Valorisierung der Familienleistungen

 

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Wien, 28.12.09 (familie.at) Ein familienpolitisches 5-Punkte-Programm präsentierte anlässlich des kirchlichen "Festes der Heiligen Familie" der Präsident des Katholischen Familienverbandes, Prof. Dr. Clemens Steindl. Er erinnerte daran, dass dieses Fest zwar erst 1920 verbindlich eingeführt wurde, jedoch den besonderen Stellenwert der Familie hervorhebt, die als "wichtigste soziale Einheit und als Grundelement unserer Gesellschaft" gilt. Ein "Land ohne Kinder ist ein Land ohne Zukunft" betonte Clemens Steindl, der als Ziel einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Familienpolitik propagiert, "Freude an und mit Kindern sowie Freude an und mit der Familie zu verbreiten".

 

Der Katholische Familienverband, die größte Familienorganisation Österreichs, hat für das Jahr 2010 fünf elementare familienpolitische Forderungen aufgestellt und diese in einem vorweihnachtlichen Gespräch Frau Staatssekretärin Christine Marek überreicht:

 

1. Jährliche Valorisierung der Familienleistungen

 

Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Kinderabsetzbetrag, Pflegegeld und andere Familienleistungen werden nicht regelmäßig erhöht und verlieren durch die Inflation ständig an Wert. Zwar werden seit 2009 die Pensionen jährlich dem Verbraucherpreisindex angepasst, doch eine vergleichbare Regelung muss es in Zukunft auch für die Familienleistungen geben. Die "Forderung nach dem jährlichen Inflationsausgleich ist das Ceterum censeo" des Familienverbands, die zu wiederholen Clemens Steindl "nicht müde wird".

 

2. Familienverträglichkeitsprüfung einführen

 

Alle Gesetze und administrative Maßnahmen sind auf ihre Familientauglichkeit zu prüfen, wie dies bereits unter dem Aspekt der Gender-Gerechtigkeit passiert. Die Alterspyramide kehrt sich um. Es gibt immer weniger Kinder und immer mehr ältere Menschen. Es besteht die Gefahr, dass die Interessen der Familien auf der Strecke bleiben.

 

3. Flankierende Maßnahmen für die Fristenregelung

 

Der Katholische Familienverband setzt sich für den umfassenden Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum Tod ein. Er fordert flankierende Maßnahmen zur Fristenregelung, wie einen staatlichen Hilfsfonds für Schwangere in Notlagen, eine mindestens dreitägige Überlegungsfrist zwischen ärztlicher Beratung und Abtreibung und bundesweite begleitende Motivforschung und Statistiken.

 

4. Abschaffung der Zuverdienstgrenze beim KBG

 

Das Kinderbetreuungsgeld (KBG) ist eine Abgeltung der Betreuungsleistung und kein Ersatz für einen Verdienstentgang. Ob dieses Geld als Abgeltung für die eigene Betreuung gesehen wird oder damit Fremdbetreuung zugekauft wird, müssen die Eltern selbst entscheiden dürfen. Die Zuverdienstgrenze schränkt die Wahlfreiheit ein, ist für den Laien schwer zu durchschauen und muss daher abgeschafft werden.

 

5. Finanzierung des FLAF langfristig sichern

 

Der Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) ist ein wesentliches Instrument der Umverteilung. Im Unterschied zu Sozialleistungen, die ein Ausgleich zwischen Arm und Reich sind, sind Familienleistungen ein Ausgleich zwischen denen, die Kinder großziehen, und denen, die keine Kinder versorgen müssen. In diesem Jahr beläuft sich das Minus des FLAF auf 2,9 Mrd. Euro, bis 2013 steigen die Schulden auf 5,66 Mrd. Euro an. Daher fordert der KFÖ einen Prozentpunkt der Umsatzsteuer und das Heranziehen von Kapitalerträgen, um eine langfristige Finanzierung des FLAF sicher zu stellen.

 

 

Rückfragehinweis:

Mag. Christina Luef
Katholischer Familienverband Österreichs
Spiegelgasse 3/9, 1010 Wien
Tel.:01/51552/3291
Mobil: +43-664-885 22 620
E-Mail: luef@familie.at
www.familie.at

Welches Anliegen ist Ihnen besonders wichtig?

 

Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben Österreich
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er Anliegen der Familien und des Lebensschutzes mutig, innovativ und positiv vertritt und sich einbringt, wenn andere schweigen" 

Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben Österreich
Familienstaatssekretärin Christine Marek
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er geradlinig und offensiv für eine zeitgemäße, zukunftsorientierte Familienpolitik steht, die auf einem soliden Wertefundament aufbaut."

Christine Marek, Staatssekretärin im BM für Wirtschaft, Familie und Jugend

Prof. Dr. Heinz Nussbaumer, Herausgeber der 'Furche' und SOS-Kinderdorf-Vorsitzender von Niederösterreich
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil beim Thema Familie an den Menschen vorbei produziert wird und seine Wahl ein starkes Zeichen wäre, die Familie wieder als wichtigen Teil des ORF-Auftrags zu verstehen"

Prof. Dr. Heinz Nussbaumer, "Furche"-Herausgeber und Vorsitzender von SOS-Kinderdorf Niederösterreich

Mag. Eduard Posch, Unternehmensberater und Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf Burgenland
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er sich engagiert für die Anliegen der Familien und Kinder in Österreich einsetzt; er wird im ORF eine starke Stimme für die Familien sein – das brauchen wir gerade jetzt!"

Eduard Posch, Vorstandsvorsitzender von SOS-Kinderdorf Burgenland

Ernst-Wolfram Marboe, ehemaliger ORF-Intendant
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er sich seit vielen Jahren kompetent und engagiert für die Interessen der Familien einsetzt; seine Wahl in den Publikumsrat des ORF wäre ein dreifacher Gewinn: für die Familien, den ORF und für Österreich"

Ernst-Wolfram Marboe, ehemaliger ORF-Intendant

LAbg. Mag. Lukas Mandl, Obmann von www.kinderbetreuung.at
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil ich mir für Österreich von Herzen einen öffentlich-rechtlichen Sender wünsche, der objektiv, rot-weiß-rot und kinderfreundlich ist"
LAbg. Mag. Lukas Mandl, Obmann von kinderbetreuung.at

Prof. Dr. Rotraud A. Perner, Psychoanalytikerin und Juristin
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er Familien umfassend sieht und sich daher für die Solidarität zwischen den Generationen einsetzt"

Prof. Dr. Rotraud A. Perner, Psychoanalytikerin und Juristin

Bgm. Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil es unser gemeinsames Ziel ist, die Familie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben durch eine familienorientierte Gemeindepolitik zu stärken"

Bgm. Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes

Kardinal Dr. Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er für die Anliegen aller Familien und die Anliegen der Kinder in der Öffentlichkeit erfolgreich ein- und auftritt"

Kardinal Dr. Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien

Regina Schlacht, Vorsitzende der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil der Katholische Familienverband auch die Interessen alleinerziehender Eltern im größten Medium des Landes vertreten wird" 

Regina Schlacht, Vorsitzende der Österreichischen Plattform für Alleinerziehende

Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben Österreich
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er der Garant ist, dass das Kinderprogramm des ORF gewaltfrei bleibt und auch die Interessen behinderter Menschen im Publikumsrat effizient vertreten wird"

Dr. Franz-Joseph Huainigg, Autor, Medienpädagoge und ÖVP-Behindertensprecher

Mag. Toni Faber, Dompfarrer zu St. Stephan
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil die Familie die Keimzelle der Gesellschaft ist, und ein familienfreundliches ORF-Programm zum Gelingen von Familien und Beziehungen beitragen kann."

Mag. Toni Faber, Dompfarrer zu St. Stephan

Familienbischof DDr. Klaus Küng, Diözese St. Pölten
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er sich ohne Furcht hinauswagt in alle Bereiche der Gesellschaft und - bei allem notwendigen Verständnis für die Schwierigkeiten - entschieden für die Familie eintritt"

Familienbischof DDr. Klaus Küng, Diözese St. Pölten

Dr. Franz Fischler, ehemaliger EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er und der KFÖ dafür eintreten, den hohen Stellenwert der Familie als Träger der gesellschaftlichen Entwicklung zu sichern"

Dr. Franz Fischler, ehemaliger EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

LAbg. Andrea Gottweis, Präsidentin des Österreichischen Familienbundes
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil der ORF seinem Bildungsauftrag entsprechend Familien ein qualitätsvolles Programm bieten muss."

LAbg. Andrea Gottweis, Präsidentin des Österreichischen Familienbundes

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Leiter des Österreichischen Instituts für Familienforschung der Universität Wien
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil das Fernsehprogramm großen Einfluss auf die Familien hat und mir nicht gleichgültig ist, wer im ORF die Anliegen der Familien vertritt!"

Univ-Prof. Dr. Wolfgang Mazal,

Leiter des Österreichischen Instituts für Familienforschung

Mag. Maximilian Fürnsinn, Propst von Stift Herzogenburg und Vorsitzender der Österreichischen Superiorenkonferenz
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er ein optimistisches Familienbild vertritt und Freude mit und an Kindern als lebbare Vision propagiert"

Mag. Maximilian Fürnsinn, Propst von Stift Herzogenburg und Vorsitzender der Österr. Superiorenkonferenz

Hubert Feichtlbauer, Publizist und Kolumnist
Ich unterstütze Clemens Steindl,

 

"weil er sich mit guten Ideen dafür einsetzen wird, dass der ORF ein familien- und kindergerechtes Programm anbietet"

Hubert Feichtlbauer, Publizist und Kolumnist

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Der Katholische Familienverband Österreichs | 1010 Wien, Spiegelgasse 3/3/9
Tel. 01 / 515 52-3291 | E-Mail: info@familie.at
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